Diese starre Ohnmacht des Wissens
In der Zeit des Schicksals
Das Leben eines geliebten Menschen
Unerwartet ausgelöscht
Herzzerreißend
Gedanken nicht weg zu wischen
Der unaufhaltsam reichlichen Tränen
Die Tränen
Der Liebe
Der Wahrheit
Der Fassungslosigkeit
Des nicht Glaubens
Des Festhalten
Der plötzliche Verlust
Teil eigenen Lebens
Zuschnürende Luft
Die Sprache
Bestimmendes Herz der Gedanken
Lebenserhaltende Wahrnehmungen
Abrupt das letzte Glied
Das Schmerz gebrochene Herz
Dominiert
Bei Tag und Nacht
Trauma
Der lebendig an Maschinerie erhaltende Körper
Jedoch das Organ der denkenden Intelligenz
Erkaltend stumm
Innerer und Äußerer Schrei
Nach der zurückwünschend
Lebendigen Seele
Anblick der Verabschiedung unvergessen
Tod vorm Sterben
In Gedenken an Torsten (17)
© Julielasourire

So traurig, so wunderschön… deine Gefühle in Worte gefasst… für etwas Unfassbares… Das lässt die ganze Wucht der Trauer spüren, und mir steigen beim Lesen die Tränen in die Augen und ich leide mit, mit dir und dem Körper, der nun seelenlos ist…
Alles Liebe, Sunny
Ergreifend, Deine Worte über den Tod, den Unfassbaren, der so oft unerwartet, fast immer unerwünscht ist.
Liebe Grüße
Barbara
Liebe Sunny,
ich danke dir für dein Mitgefühl.
Ich ahnte beim schreiben meines Erlebten nicht, dass es einen Leser so ergreift und mitnimmt.
Es ist bei mir schon einige Jahre her, als dies passierte. Allerdings war ich erst jetzt in der Lage, darüber in kurzen Wortpassagen zu schreiben.
Es ist als wäre es gestern passiert, daher leide ich für mich von Zeit zu Zeit in diesen Erinnerungen.
Ich danke dir von Herzen.
Liebe Grüße
Julie
Liebe Barbara,
du hast recht, der Tod, der Unfassbare.
Es gibt Schicksale, die man ein Leben lang mit sich trägt, unvergessen. Zwar denkt man ungern daran, aber sie bestehen bis zum eigenen Ende des Lebens. Besser gesagt, es gibt Erinnerungen im Leben, die nimmt man mit ins Grab.
Dies ist eine meiniger Erinnerungen von schmerzlich schwacher Natur, die mich bis ins Grab begleiten wird.
Ich danke auch dir von Herzen.
Liebe Grüße
Julie
Liebe Julie,
manchmal dauert es Jahre, bis man über solche Erlebnisse sprechen kann. Und wir bewahren sie ein Leben lang im Herzen…
Liebe Grüße, Sunny
Ich habe Dein Gedicht noch einmal gelesen, liebe Julie.
…in der Zeit des Schicksals … sagst Du, starre Ohnmacht.
Ich denke über das Schicksal nach.
Ist nicht auch in der guten Zeit, wenn alles zu unserer Zufriedenheit läuft, dann nicht auch Geschick?
Ich grüße Dich herzlich
Barbara
was auch gut so ist, liebe Sunny, solche Erlebnisse ein Leben lang im Herzen aufzubewahren.
Wobei bis ans Lebensende mit den Mitbetroffenen nicht über die Tragödie gesprochen werden kann, der Schmerz zu tief war und man alte Wunden nicht aufreißen möchte, durch ein nochmals durchlebendes Gespräch der tragischen Erinnerungen.
Herzliche Grüße
Julie
ja, es ist eine Art Geschick, das Leben in einer Zeit der Zufriedenheit zu meistern, liebe Barbara.
Man muss immer wieder von Neuem beginnen, um an der Zufriedenstellung zu arbeiten. Es bedarf keiner Fortsetzung, da es jedesmal anders ist.
Herzliche Grüße
Julie
Ja, das kann ich gut verstehen, liebe Julie. Manche Menschen können ein solches Schicksal auch nicht verarbeiten, sie decken das Geschehene nur zu. Nur manchmal bricht es irgendwann, wenn man gar nicht mehr damit rechnet, wieder hervor…
ja Sunny, du hast sooo recht.
…..es ist dieser unbestimmte Zufall.
Liebe Grüße
Julie
Starr ist die Ohnmacht, ohnmächtig zusehen, wie ein Geist sich schon verabschiedet und der Körper noch ein wenig verweilt.
Es ist sehr schwer, sich in Gedanken zu verabschieden von dem, der einmal war und nicht mehr zurückkommen kann.
Trost?
Überlegen, daß der Körper nur auf der Erde notwendig ist?
Sich wieder begegnen in einer anderen Zeit, in einer anderen Dimension, in anderer Gestalt?
Vielleicht ohne jegliche Gestalt?
Trost?
Ist es erst einmal nicht.
LG von Bruni
Liebe Bruni,
ich danke dir für deine antwortenden Zeilen, deinen fragenden Trost.
Ja, Trost ist es erstmal nicht.
Allerdings nach der Zeit gewissen Abstands, die Hoffnung auf einer Wiederbegegnung, in welcher Form auch immer, besteht.
Liebe Grüße
Julie